Besetzung 1999

Gesang, Gitarre: Butz
Bass, Gesang: Haui
Gesang, Schlagzeug: Popov
Keyboard, Gesang: Arne
neu

Keyboard-Vertretung:
Alex Jordan
neuGitarre, Gesang: Chris

Konzerthighlights

11.04.1999: Kloster, Nürnberg, Akustik Konzert

 

03.07.1999: Festival Eckental

 

24.07.1999: sunfire, K4, Nürnberg

 

20.10.1999: Superclub, Nürnberg

 

12.12.1999: TV-Spielfilm Contest, Potsdam
zusammen mit Alexandra Neidel von Gute Zeiten, Mia und der Allianz

 

22.12.1999: school sucks, Hirsch, Nürnberg

Das Foto 1999 und die Geschichte dazu

PLAYBACK IN POTSDAM - DER EX-MANAGER TORCH BEICHTET ...

fantastian la-boum

Oh Gott! Dieses Foto! FLASHBACK!!!! Auf diesem Foto sieht man 2 Leute mit Farbe im Gesicht. Ich bin nicht der Blaue (zumindest nicht im Gesicht). Man nannte mich Torch und ich hatte kurzzeitig mit 69torch musicmanagement die Ehre, das Management von la boum zu übernehmen. Die Jungs gewannen 1999 einen Internet Contest und durften bei einem Event der UCI-Kinowelt in Potsdam (wer schrieb damals eigentlich immer Potzdamm??) auftreten. Mit von der Partie waren u. a. „Mia“ und die damals noch unter dem Namen „Die Allianz“ bekannte „Band ohne Namen“.

Das war schon großes Kino für damalige Verhältnisse und ich hatte alle Hände voll zu tun, die ganze Geschichte organisiert zu bekommen. Der Veranstalter übernahm den Leihbus und die Unterkunft, jedoch war alles etwas chaotisch organisiert. Große Aufregung bescherte auch die Tatsache, dass der Auftritt in Vollplayback stattfinden sollte!

Erinnern kann ich mich noch gut an die Anreise und das Einchecken im Hotel in Berlin. Dann gings zum Treffpunkt mit einer Loveparade-Bekanntschaft von Torch und Haui, deren Alter wir an dieser Stelle dezent unter den Tisch fallen lassen. Diese entführte dann die gesamte Band mit Management in einen ziemlich undergroundigen House-Club, dessen Namen ich nicht mehr weiß. Es flossen Mengen an Alkohol und die Erinnerungen verschwimmen. Hilfreich wäre es sicherlich, im la boum Gästebuch aus dieser Zeit nachzulesen aber wer will das schon so genau wissen (man liest dort von einem in die Kloschüssel fallenden Walkman und großzügigen Entschädigungszahlungen an die Besitzerin, aber egal).

Fakt ist, dass das Management beschloss, länger als die Jungs dort zu verweilen, was den Vernunft-Haui sehr ärgerlich machte. Unter Androhung schlimmster Repressalien für den Fall meines Erscheinens später als 8 Uhr morgens im Hotel, zogen alle anderen von dannen. Wie ich schlussendlich das Hotel wieder fand vermag ich nicht mehr zu sagen. Fakt war: Ich war übernächtigt, hatte 8,3 Promille intus und wollte nur noch schlafen. Dazu hatte ich allerdings genau 30 Minuten Zeit, da wir dann los mussten und ich ja der einzige war, der alle Infos hatte und die Kontaktpersonen beim Veranstalter kannte.

Ich hab mich im Leben noch nie (und auch danach nie mehr) so neben der Spur gefühlt wie zu dem Zeitpunkt als dieses Foto entstand!

Naja, irgendwie haben wir es geschafft, so professionell rüber zu kommen, dass der Management-Total-Ausfall nicht allzu sehr auffiel. Die Jungs lieferten eine lustige Playbacknummer ab und die 13-jährigen Mädels in der ersten Reihe erlebten ihren ersten Org…..!

Nach dem Auftritt machten wir uns sehr schnell vom Acker, damit der Herr Manager nicht doch noch Kollateralschäden hinterlassen konnte, allerdings nicht ohne dass dieser vorher noch alle unsere  Backstagepässe mit all-areas-access zu Mia, Allianz & Co. den netten 13-jährigen Mädels in die Hand drückte (selbstverständlich ohne Gegenleistung!).

Auf der Rückfahrt dann geschah das Erwartete! Das Managementhandy klingelte und alle dachten: Gage ade! Das mit den 13-jährigen ist aufgeflogen und es gibt riesen Zirkus im Backstagebereich. Aber nein! Es waren die „Kollegen“ vom Mia Management mit der Mitteilung, dass deren Keyboard defekt ist und man fragte, ob wir den unseres ggf. zur Verfügung stellen könnten (wieso eigentlich bei Playback???). Gott sei Dank waren wir schon so weit weg, dass ein Umdrehen undenkbar war und ich konnte dieser Situation aus dem Weg gehen. Ich wollte doch einfach nur schlafen – was ich dann auch tat. Leider wurde ich dann ab Bitterfeld genötigt, das Steuer des Busses zu übernehmen, was ich, unter Hinweis auf den Haftungsauschluss für irgendwelche Folgen auch zähneknirschend tat. Das war ich den Jungs einfach schuldig. Wie man sieht, habe ich sie auch heil nach Hause gebracht und selbst Chris, der damals blutjung und neu war ist trotz dieses Horrortrips bis heute an Bord geblieben ;-)

Was für ein Abenteuer…und was für eine geile Zeit!

 

Und überhaupt…was halte ich da eigentlich in meiner linken Hand??

 

© 2009 by Torch & 69torch musicmanagement

la-boum | in the supermarket

HATTEN WIR EINEN SPASS

Popov hatte im Rahmen seines Theaterwissenschaften-Studiums die ehrenvolle Aufgabe ein Video zu drehen. Da lag ein erstes Musikvideo für la-boum nahe. Mit einer großen Menge an Dilettantismus gingen wir an die Sache ran - ohne Konzept aber mit viel Spaß. Wir drehten kurzerhand im Popovs Lieblings-Supermarkt und fuhren mit den Einkaufswagen um die Wette ...


1999 im Überblick:

- 2te CD - in the supermarket

- Chris kommt neu

- TV-Spielfilm Internet Band Contest

- 69torch music managet la-boum

Links: